Subscribe to
Opera Today

Receive articles and news via RSS feeds or email subscription.


twitter_logo[1].gif



9780521746472.png

0810888688.gif

0810882728.gif

News

21 Oct 2007

Dostojewski in Wien: Suchtverhalten als Ahnung

http://www.diepresse.at/home/kultur/klassik/337866/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/klassik/index.do

Dostoevsky.pngWILHELM SINKOVICZ [Die Presse, 18 October 2007]

„Der Spieler“. Prokofieffs Dostojewski-Oper kam aus St. Petersburg an die Wien.

Sergej Prokofieff ist wahrscheinlich einer der besonders falsch bewerteten Meister der musikalischen Moderne. Einige seiner Werke haben es im Vergleich zur durchschnittlichen Produktion „wichtiger“ Komponisten seiner Zeit zu unglaublicher Popularität gebracht. Mit den Klängen von „Peter und der Wolf“ sind wir alle aufgewachsen, fanden sie im Ballett bei „Romeo und Julia“ wie im Konzertsaal – etwa im Dritten Klavierkonzert und der ersten Symphonie, der sogenannten „klassischen“ – erfreut wieder und nahmen zur Kenntnis, dass gerade weil wir das als so erfreulich empfanden, die Musikwissenschaft mehrheitlich über die Rückschrittlichkeit von Prokofieffs Musik referierte und ihn aufs ästhetische Abstellgleis schob.

Send to a friend

Send a link to this article to a friend with an optional message.

Friend's Email Address: (required)

Your Email Address: (required)

Message (optional):